Die Schweiz begrüsst eine aktive Teilnahme der Zivilgesellschaft am Weltgipfel Informationsgesellschaft
Biel-Bienne, 11.02.2003 -
Die Schweiz hat sich stark eingesetzt, damit der UN-Weltgipfel Informationsgesellschaft in unserem Land stattfinden kann. Seit dem Entscheid im Juni 2001 für Genf als Gipfelort hat sie sich auf internationaler Ebene eingesetzt, damit hochrangige Vertreter von Regierungen, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen konstruktiv an den Vorbereitungen für einen erfolgreichen Weltgipfel mitarbeiten.
Die Schweiz hat von Anfang an dafür plädiert, dass die Zivilgesellschaft angemessen berücksichtigt wird. Bereits an der ersten Vorbereitungskonferenz im Juli 2002 hat die Zivilgesellschaft die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen einzubringen.
Das federführende Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) begrüsst sehr, dass die Schweizer Plattform für die Informationsgesellschaft sich aktiv am Vorbereitungsprozess beteiligt, und wird ihre Vorschläge im Rahmen der nächste Woche stattfindenden zweiten Vorbereitungskonferenz dementsprechend berücksichtigen.
Eine Position der Schweiz kann erst ausgearbeitet werden, wenn die Themen des Weltgipfels klarer feststehen. Dies sollte am Ende der bevorstehenden Vorbereitungskonferenz, Ende Februar, der Fall sein. Erst dann können die Forderungen der Nichtregierungsorganisationen umgesetzt und die genauen Modalitäten ihrer Mitarbeit vereinbart werden.
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