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Der Jahresbericht der Energieforschung enthält die Überblicksberichte der Programmleiter des Bundesamtes für Energie (BFE). Er zeigt nicht nur die Fortschritte der vom BFE mitfinanzierten Projekte auf, sondern auch andere mit öffentlichen und privaten Mitteln durchgeführte Forschungsarbeiten. Der vorliegende Bericht ist voller Projekte von hoher Qualität, welche die Ausstrahlung der schweizerischen Energieforschung auf das Ausland noch etwas verstärken.
Beispielsweise geht es dabei um die schweizerische Entwicklung einer Referenzanlage für die Optimierung von grossen Dieselmotoren. Dieses Projekt wurde vom Internationalen Rat der Verbrennungsmaschinen (CIMAC) mit dem „BP Award on Health, Security and Environment" ausgezeichnet. Mit einem anderen Projekt haben Schweizer Forscher dank der Rückgewinnung der Abgase eine SOFC-Brennstoffzellen-Konfiguration mit einer Lebensdauer von mehr als 3000 Stunden entwickelt. Diese Anordnung wurde von der Europäischen Union als Referenzbeispiel gesetzt. Forschungsziel ist eine Dauer von 10'000 Stunden.
Die öffentlich finanzierte Energieforschung richtet sich nach dem Konzept der Energieforschung des Bundes, das alle vier Jahre von der Eidgenössischen Energieforschungskommission (CORE) aufdatiert wird. Das BFE ist zusammen mit der CORE beauftragt, diesen Richtplan zu koordinieren und seine Umsetzung zu fördern. Dazu verfügt es über eigene Fördermittel, die subsidiär zu den Anstrengungen der privaten und öffentlichen Förderstellen eingesetzt werden. Das Programm EnergieSchweiz unterstützt das BFE bei der Markteinführung neuer Technologien.