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Bundesrätin Doris Leuthard begrüsst Globalen Bericht zum Zustand der Umwelt

Bern, 22.02.2012 - Bundesrätin Doris Leuthard bezeichnete an der Verwaltungsratssitzung des UNO-Umweltprogramms UNEP in Nairobi (Kenia) den neuen globalen Umweltbericht als wichtige Grundlage für die Lösung der globalen Umweltprobleme.

Seit 1997 bewertet das UNO-Umweltprogramm UNEP anhand von globalen Umweltberichten den Zustand der Umwelt weltweit. In Nairobi wurden am 20. Februar 2012 die Hauptresultate des fünften solchen Berichts vorgestellt. Der Global Environment Outlook GEO-5 kommt zum Schluss, dass die natürlichen Ressourcen weltweit nach wie vor stark unter Druck sind und die Menschheit, insbesondere in den Industrie- und Schwellenländern, mehr Ressourcen verbraucht als die Erde zur Verfügung stellt.

Bundesrätin Doris Leuthard bezeichnete den GEO-5-Bericht in Nairobi als wichtige Arbeit des UNO-Umweltprogramms sowie als Grundlage für die Verbesserung der globalen Umwelt. Sie begrüsste die neue Struktur des Berichts, der sich an den von der Schweiz postulierten globalen Umweltzielen orientiert und aufzeigt, in welchen Umweltbereichen nach wie vor Handlungsbedarf besteht. Für Doris Leuthard besteht die grösste Herausforderung darin, natürliche Ressourcen wie Wasser, Luft und die Biodiversität nachhaltig zu nutzen. Zudem bedürfe es einer klimaschonenden Lebensweise.

Die GEO-Berichte zeigen den bestehenden Handlungsbedarf für den globalen Schutz der Umwelt auf und stellen eine wichtige Grundlage dar für zukünftige Massnahmen. Die Schweiz war sowohl im politischen als auch im wissenschaftlichen beratenden Gremium vertreten und konnte somit aktiv an der Erarbeitung des GEO-5 mitwirken. Zudem hat die Schweiz auch finanzielle Mittel für den GEO-5 Prozess zur Verfügung gestellt.

Der GEO-Bericht wurde zum ersten Mal auf der Basis von globalen Umweltzielen (GEGs) erarbeitet. Diese GEGs beruhen auf einer Initiative der Schweiz aus dem Jahr 2006. Dabei wurde auf der Grundlage von bestehenden internationalen Verpflichtungen ein Katalog von grundlegenden Zielen zum Schutz der Umwelt zusammengestellt. Bundesrätin Doris Leuthard hielt in ihrer Rede fest, dass diese Zusammenstellung der Umweltziele als Instrument dienen soll, welches die Harmonisierung der weltweiten Anstrengungen zum Schutz der Umwelt fördert und die Überprüfbarkeit der erreichten Ziele vereinfacht.

Die Hauptresultate des GEO-Berichts wurden aus Anlass des jährlichen Treffens des Verwaltungsrats des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) präsentiert. Gleichzeitig fand das Globale Umweltministerforum statt. Die Sitzung bot Gelegenheit, Bilanz über den Zustand der Umwelt zu ziehen, internationale Strategien zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen zu beraten und umweltpolitische Massnahmen zu beschliessen beispielsweise in den Bereichen Chemikalien und gefährliche Abfälle oder nachhaltigem Konsum- und Produktionsverhalten.

Betreffend der Frage, ob das UNO-Umweltprogramm in eine Weltumweltorganisation aufgewertet werden soll, hielt Bundesrätin Doris Leuthard fest, dass weniger die Diskussion über die Form als eine Einigung über inhaltliche Reformen zur Stärkung von UNEP wichtig sind. Namentlich müssten das Beitragssystem an UNEP verbessert, die Zusammenarbeit und Synergien zwischen Institutionen gefördert, und eine UNO-weite Umweltstrategie erarbeitet werden. Auf Initiative der Schweiz wurde zum 40-Jahr-Jubiläum von UNEP trotz Widerstands von Brasilien ein ministerielle Statement verabschiedet. Darin weisen die Minister und Ministerinnen auf die von UNEP erreichten Erfolge hin, halten aber auch fest, dass basierend auf den im GEO-Bericht indentifizierten Problembereiche weitere Massnahmen zum Schutz der Umwelt nötig sind. Die Rio+20 Konferenz soll daher der Umweltproblematik gebührend Rechnung tragen.

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