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Die Sperrung der Eisenbahnlinie über den Gotthard als Folge des Felssturzes bei Gurtnellen hat bis am Freitagnachmittag zu keiner ausserordentlichen Situation auf den Strassenverbindungen durch die Alpen geführt. Das zusätzliche Schwerverkehrsaufkommen hält sich in Grenzen, so dass bis jetzt keine ausserordentlichen Massnahmen ergriffen werden mussten.
Mit Blick auf die mögliche Zunahme des LKW-Verkehrs in den nächsten Wochen hat das ASTRA folgende Massnahmen angeordnet, um die Rahmenbedingungen für den Schwerverkehr zu optimieren.
Das Tropfenzählerportal vor dem Gotthard-Strassentunnel wird für den LKW-Verkehr bis zu einem Maximum von 150 LKW pro Stunde offen gehalten. Die Ausserbetriebnahme des Tropfenzählersystem kommt nicht in Frage; es handelt sich um eine Einrichtung, welche die Sicherheit im Tunnel gewährleistet.
Weil sich das zusätzliche Schwerverkehrsaufkommen zurzeit noch in Grenzen hält, sind keine weiteren ausserordentlichen Massnahmen nötig. Insbesondere drängt sich die Lockerung des Nachtfahrverbots zurzeit nicht auf. Das gleiche gilt für Sondertransportbewilligungen und die Erhöhung der Gewichtslimite auf der Gotthard-Autobahn.
Das ASTRA beobachtet die Entwicklung des Verkehrs auf den Nationalstrassen durch die Alpen sorgfältig und nimmt periodisch Lagebeurteilungen vor.