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Im Februar 2012 hatte das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) im Auftrag der ComCom alle Mobilfunkfrequenzen versteigert. Neben den heute mit der GSM- und UMTS-Technologie genutzten Frequenzen wurden zusätzliche Frequenzen in den Bereichen 2600 MHz und 800 MHz (Digitale Dividende) vergeben. Somit stehen den Konzessionärinnen künftig deutlich mehr Frequenzen zur Verfügung als bisher.
Die weltweit einmalige Gesamtvergabe aller Mobilfunkfrequenzen in einer einzigen Auktion ist erfolgreich verlaufen und hat einen Gesamterlös von über 996 Millionen Franken ergeben. Die ComCom hat die Konzessionen Anfang Juni 2012 den Firmen Orange, Sunrise und Swisscom erteilt. Die Konzessionärinnen haben keine Beschwerden gegen die Konzessionen und das Vergabeverfahren eingereicht.
Jede der drei Betreiberinnen Orange, Sunrise und Swisscom konnte eine zukunftssichere Frequenzausstattung erwerben, die deutlich grösser ist als ihre bisherige. Damit ist sichergestellt, dass die stark wachsende Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten auch langfristig befriedigt werden kann. Heute verfügen bereits ein grosser Teil der Kundinnen und Kunden über ein Smartphone und die über Mobilfunknetze transportierten Daten verdoppeln sich alle 12 Monate.
Mit dem Inkrafttreten der neuen Mobilfunkkonzessionen ist der Weg frei für hohe Investitionen in die neuesten Mobilfunktechnologien wie etwa LTE (Long Term Evolution of UMTS). Aufgrund der frühzeitigen Frequenzvergabe und einer Nutzungsdauer bis Ende 2028 können die Konzessionäre nun langfristig planen und auf einer gefestigten Grundlage investieren. Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz werden auch künftig von qualitativ hoch stehenden Mobilfunkdiensten und weiter ansteigenden Übertragungsraten profitieren.
Vgl. Sie auch die Medienmitteilung vom 23.2.2012 und den zugehörigen Medienrohstoff