Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Die Aprikose hat jetzt Hochsaison. Vor zwanzig Jahren gab es hierzulande nur die Sorte Luizet, die gerade mal drei Wochen auf dem Markt war. Heute sind es schon rund zwanzig Sorten, die von Anfang Juli bis etwa 20. August erhältlich sind. Die Verteilung der Reifezeiten ermöglicht ein konstantes Angebot und vereinfacht die Ernteplanung für die Produzenten.
Die Sortenvielfalt nimmt ständig zu. So wertet Agroscope im Forschungszentrum Conthey gegenwärtig 150 neue Sorten aus. Dabei wird geprüft, ob sie für unsere Klima- und Bodenverhältnisse geeignet sind. Ausserdem werden für die Produzenten, die eine neue Aprikosen-Sorte anpflanzen wollen, objektive Auswahlkriterien entwickelt. Mit diesen neuen Sorten wird die Ernteperiode zusätzlich erweitert: Die ersten sind bereits Mitte Juni, die letzten Ende September reif.
Der Handel begrüsst diese Erweiterung des Sortiments. So sind die meisten dieser Sortenneuheiten in der Handhabung und beim Transport viel robuster als die Sorte Luizet. Die grosse Sortenzahl hat zu einer grossen Vielfalt geführt. Oft sind die Früchte bunter und reichen im Geschmack von säuerlich bis süss. Dies entspricht den Konsumentenerwartungen.
Die Wünsche der Konsumenten und die Qualität der Aprikosen sind auch Thema eines einmaligen Projekts, an dem sich die ganze Branche beteiligt: Forschung, kantonale Beratungsstellen und Branchenorganisationen zusammen mit Produzenten, Grossisten und Grossverteilern.
Diese Neuheiten werden präsentiert am 3. August ab 15 Uhr an Fachvorträgen im Rahmen der «Fête de l‘Abricot» in Saxon VS (www.fetedelabricot.ch). Diesen Event führt Agroscope zusammen mit dem Amt für Obst- und Gemüsebau des Kantons Wallis durch.