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Bundesrätin Doris Leuthard wird an der Preisverleihung teilnehmen, um zu unterstreichen, dass die Gemeinden beim nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Energie eine Schlüsselfunktion haben. Der European Energy Award baut auf dem Schweizer Programm „Energiestadt" auf. Es förderte in den letzten zwanzig Jahren die Energieeffizienz und die Anwendung erneuerbarer Energien in der Bevölkerung. Dem Programm haben sich inzwischen über 300 Gemeinden - das sind 12 Prozent aller Gemeinden - angeschlossen. Damit lebt die Hälfte der Schweizer Bevölkerung in einer Energiestadt. Diese Entwicklung soll weitergeführt werden: Einerseits über den European Energy Award, andererseits über das neue Pilotprogramm der „Energie-Regionen", das vor kurzem gestartet wurde.
Beim European Energy Award handelt es sich zum einen um eine Auszeichnung für Gemeinden, die ihre umweltpolitische Verantwortung wahrnehmen und Massnahmen zum Klimaschutz umgesetzt haben. Zum anderen ist er ein Instrument, das den Gemeinden ermöglicht, mittels eines Managementsystems die Qualität ihrer Energieproduktion und -nutzung zu bewerten und regelmässig zu überprüfen. Damit sollen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz erkannt und erschlossen werden. Erfolge bei der Energieeinsparung, der rationellen Energieverwendung und der Nutzung erneuerbarer Energieträger werden durch den Award zertifiziert. Den European Energy Award in Gold erhält eine Gemeinde, wenn sie in diesen Bereichen mindestens 75 Prozent der möglichen Massnahmen umsetzt.