Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

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SRG-Berichterstattung über andere Sprachregionen verbesserungsfähig

Bern, 07.12.2012 - Die programmlichen Leistungen der SRG SSR fördern den Austausch und das Verständnis unter den vier Schweizer Sprachregionen, wie der Bundesrat in einem Bericht zuhanden des Parlaments anerkennt. Er fordert aber die SRG auf, die jeweils anderen Sprachregionen in den Informationssendungen noch stärker zu berücksichtigen und setzt hohe Erwartungen in das neue Konzept der SRG zur Förderung des sprachregionalen Austauschs.

Der Bundesrat anerkennt in seinem Bericht die Anstrengungen der SRG, den nationalen Zusammenhalt zu stärken. Die SRG erbringt im Rahmen von Grossprojekten oder Sondersendungen zahlreiche Leistungen, welche die Kommunikation über die Sprachgrenzen hinweg erleichtern. Darüber hinaus dienen organisatorische Massnahmen wie zum Beispiel die Erweiterung des Korrespondentennetzes dazu, den kulturellen Austausch zwischen den Sprachregionen zu fördern.

Gleichzeitig stellt der Bundesrat aber fest, dass die Berichterstattung über die jeweils anderen Sprachregionen in den Informationssendungen noch verbessert werden kann. Forschungsergebnisse der Universität Fribourg und der Publicom AG, die alle Radio- und Fernsehprogramme der SRG während einer Stichprobenwoche untersucht hatten, machen auf entsprechende Mängel in der Tagesberichterstattung aufmerksam. Das Problem manifestiert sich hauptsächlich in den Programmen aus der deutschen und französischen Schweiz.

Eine Verbesserung erwartet der Bundesrat vom Konzept zur Stärkung des sprachregionalen Austauschs, welches die SRG im Rahmen ihrer neuen Unternehmensstrategie entwickelt. Der Bundesrat fordert die SRG auf, über die Umsetzung dieses Konzepts halbjährlich Bericht zu erstatten. Parallel dazu wird das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) weiterhin unabhängige Forschungsinstitute beauftragen, die sprachregionalen Leistungen in den SRG-Programmen zu analysieren. Sollten sich bis Ende 2014 keine Verbesserungen ergeben, wird der Bundesrat weitere Massnahmen prüfen.

Aufgrund einer Motion des ehemaligen Bündner Ständerats Theo Maissen hatte das Parlament den Bundesrat beauftragt, die SRG zu verstärkten Anstrengungen für den Sprachaustausch zu veranlassen und bis Ende 2012 über die Fortschritte Bericht zu erstatten. Basis des nun verabschiedeten Berichts bildeten in erster Linie wissenschaftliche Analysen der SRG-Programme und die Berichterstattung der SRG über die eigenen Leistungen.

Adresse für Rückfragen:

Alfons Birrer, Abteilung Medien und Post, Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Tel. 032 327 55 53

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