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An der 18. Weltklimakonferenz in Doha (Katar) hat Bundesrätin Doris Leuthard die Mitgliedsstaaten der UNO-Klimakonvention aufgerufen, endlich zu handeln, um die Erderwärmung auf ein erträgliches Mass zu begrenzen. «Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer müssen sich auf ein internationales Klimaabkommen einigen.» Nicht nur entwickelte Länder, sondern auch aufstrebende grosse Wirtschaftsmächte müssten künftig Verantwortung übernehmen.
In ihrer Rede vor der Plenarversammlung betonte die Schweizer Umweltministerin zudem: «Klimapolitik muss eng mit Energiepolitik und Wirtschaftspolitik verzahnt sein.» Die Schweiz fördere daher die Grüne Wirtschaft. Dies mit dem Ziel, den Ressourcen- und Energieverbrauch und den damit zusammenhängenden Ausstoss von Treibhausgasen zu vermindern.
Während ihres Aufenthaltes in Doha hat die UVEK-Vorsteherin an den Verhandlungen teilgenommen und mehrere Klimaministerinnen und -minister getroffen. Mit EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard diskutierte Bundesrätin Leuthard die gemeinsame Absicht der Schweiz und der EU, das Kyoto-Protokoll weiterzuführen und die Problematik des Transfers von Emissionsrechten von der ersten in die zweite Kyoto-Periode. Auch Fragen zum Emissionshandel wurden bei diesem Treffen erörtert. Zudem führte Bundesrätin Leuthard Gespräche mit dem neuseeländischen Klimaminister Tim Groser und der Sekretärin der philippinischen Klimakommission, Mary Ann Lucille Sering. Im Rahmen der Schweizer Verhandlungsgruppe EIG traf die UVEK-Vorsteherin die südkoreanische Umweltministerin Young Sook Yoo die liechtensteinische Umweltministerin Renate Müssner und den monegassischen Fürsten Albert.