Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Bundesrätin Doris Leuthard hat heute in Berlin mit Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, und Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, verschiedene Energiethemen besprochen. Sowohl die Schweiz als auch Deutschland sorgen beim Ausstieg aus der Kernenergie dafür, mit dem Zubau erneuerbarer Energien und verbesserter Energieeffizienz eine zuverlässige und wirtschaftliche Energieversorgung zu garantieren.
Neben grundsätzlichen Aspekten zur Energiestrategie der beiden Länder diskutierte Bundesrätin Leuthard mit ihren Amtskollegen insbesondere über die Förderung der erneuerbaren Energien und Fragen der Energieeffizienz. Die deutsche Seite interessierte sich dabei unter anderem für die in der Schweiz praktizierten wettbewerblichen Ausschreibungen. Dabei werden über Auktionen Massnahmen zur Steigerung der Stromeffizienz wie etwa die Optimierung von Beleuchtungs- oder Lüftungssystemen unterstützt, die ohne finanzielle Beiträge nicht umgesetzt würden. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 werden wettbewerbliche Ausschreibungen weiter verstärkt. Ebenfalls thematisiert wurde der in beiden Ländern anstehende Ausbau des Übertragungsnetzes und die Einbindung des Schweizer Stromnetzes in das europäische Netz. Die Schweiz kann mit ihren Pumpspeicherwerken einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Versorgungssicherheit leisten.
Bundesrätin Leuthard nutzte den Arbeitsbesuch in Berlin ausserdem für ein Treffen mit Rüdiger Grube, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, um über verschiedene Bahnprojekte zu sprechen.