Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Luxemburgs Infrastrukturminister Wiseler auf Arbeitsbesuch bei Bundesrätin Leuthard

Bern, 28.02.2013 - Bundesrätin Doris Leuthard hat heute in Bern Claude Wiseler, den luxemburgischen Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, zu einem Arbeitsbesuch empfangen. Im Zentrum des Gesprächs standen verkehrspolitische Themen.

Bundesrätin Doris Leuthard und Minister Claude Wiseler tauschten sich an ihrem Treffen vor allem über Themen der zivilen Luftfahrt aus. Sie sprachen namentlich über den geplanten funktionalen Luftraumblock in Zentraleuropa (Functional Airspace Block Europe Central; FABEC), der den Luftraum über Belgien, Frankreich, Deutschland, der Niederlande, Luxemburg und der Schweiz umfasst. Dank Vereinheitlichung und gemeinsamer Bewirtschaftung dieses Luftraums soll der Flugverkehr in Europa sicherer, effizienter, kostengünstiger und umweltschonender werden. Die sechs Staaten haben hierzu im Dezember 2010 einen Vertrag unterzeichnet, den die Schweiz und Luxemburg inzwischen ratifiziert haben. Die konkrete Umsetzung gestaltet sich schwierig. Luxemburg hat im laufenden Jahr den Vorsitz des FABEC-Rates inne und versucht den Prozess zu konkretisieren. Minister Wiseler erläuterte seine Vorstellungen diesbezüglich.

Bundesrätin Leuthard und Minister Wiseler erörterten zudem Fragen aus dem Bereich des Bahnverkehrs. So kam die Zusammenarbeit bei der Realisierung des europäischen Bahnkorridors für den Güterverkehr zwischen Antwerpen, Basel und Lyon zur Sprache. Dieser Korridor ist nebst jenem zwischen Rotterdam und Genua eine der strategischen Strecken für den Schienengüterverkehr. Voraussichtlich verspätet sich die geplante Einführung des einheitlichen Zugsicherungssystems. Bundesrätin Leuthard und Minister Wiseler waren sich einig, dass kleine Länder bei der europaweiten Interoperabilität des Bahnverkehrs, namentlich im Güterverkehr, eine Schrittmacherrolle übernehmen können. Luxemburg und die Schweiz verfolgen das Ziel, technische und betriebliche Hindernisse im grenzüberschreitenden Bahnverkehr abzubauen, um so effizienter zu werden.

Adresse für Rückfragen:

Presse- und Informationsdienst UVEK, Bundeshaus Nord, 3003 Bern +41 58 462 55 11

Herausgeber:

Generalsekretariat UVEK
Internet: http://www.uvek.admin.ch
Volltextsuche



http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de