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Die SBB AG ist das grösste Dienstleistungsunternehmen im Schweizer Verkehr. 2011 transportierte sie mehr Personen als je zuvor in ihrer über 100jährigen Geschichte. Mit rund 28'586 Mitarbeitenden ist das Unternehmen, das vollständig dem Bund gehört, einer der grössten Arbeitgeber des Landes.
"Der Kluge reist im Zuge", und wenn er das tut, so handelt es sich meistens um einen Zug der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB AG). 2011 beförderte die SBB knapp 357 Millionen Fahrgäste und 48,6 Millionen Tonnen Güter. Damit wurde ein Umsatz von 8 Milliarden Franken und ein Gewinn von 339 Millionen Franken erzielt.
Organisiert ist die SBB als spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Sie befindet sich vollständig im Besitz des Bundes. Rechtliche Grundlage sind das SBB-Gesetz und die gesamte Eisenbahngesetzgebung.
Der Bund als Besteller von Verkehrsdienstleistungen schliesst mit der SBB eine Leistungsvereinbarung jeweils über vier Jahre ab. Diese wird vom Parlament genehmigt und regelt die Mittel, die der Bund der SBB in erster Linie für den Unterhalt und die Modernisierung der Anlagen zur Verfügung stellt. Grössere Ausbauten des Bahnnetzes werden über Spezialfonds finanziert.
Als Eigner des Unternehmens gibt der Bundesrat der SBB jeweils für vier Jahre strategische Ziele vor und überprüft jährlich, wie die Ziele erreicht werden. Die strategischen Ziele konkretisieren und ergänzen die Leistungsvereinbarung. Sie beziehen sich nicht nur auf die Leistungen des Unternehmens, sondern auch darauf, wie die SBB AG geführt wird und wie sie ihre Rolle und Verantwortung als Unternehmen und Arbeitgeberin wahrnimmt.
Was die technischen und betrieblichen Bestimmungen angeht, untersteht die SBB der für alle Bahnen geltenden Eisenbahngesetzgebung und der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr (BAV). Bei Unfällen oder Sicherheitsmängeln wird die unabhängige Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS) aktiv.
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