Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

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CO2 und Klima

Das Klima erwärmt sich unter dem Einfluss der Treibhausgase. Mit dem Ratifizieren des Kyoto-Protokolls hat sich die Schweiz dazu verpflichtet, zusammen mit anderen Staaten Massnahmen gegen die Klimaveränderung zu ergreifen. Da Kohlendioxid (CO2) in der Schweiz mehr als 80 Prozent der Treibhausgase ausmacht, ist das CO2-Gesetz das Hauptinstrument, um unsere Verpflichtungen einzuhalten. Das Gesetz sieht vor, dass die CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber dem Ausstoss von 1990 um 20 Prozent gesenkt werden.


Klimapolitik der Schweiz

Klimaschutz ist eine globale Herausforderung. Die Schweiz verfolgt eine aktive Politik zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Inland und auf internationaler Ebene. Wichtigste Grundlage für die schweizerische Klimapolitik ist das CO2-Gesetz.
CO2-Zielwerte für Personenwagen gelten ab Mitte 2012 (16.12.2011)
Die CO2-Emissionen des motorisierten Individualverkehrs sollen sinken. Ab 2015 dürfen neue Personenwagen nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Andernfalls wird eine Sanktionsabgabe fällig. Dies haben National- und Ständerat im März 2011 mit einer Teilrevision des CO2-Gesetzes verankert. Dagegen wurde kein Referendum ergriffen. Die Ausführungsbestimmungen zur neuen Gesetzgebung sind in der Verordnung über die Verminderung der CO2-Emissionen von Personenwagen festgelegt, die der Bundesrat heute verabschiedet hat. Das revidierte CO2-Gesetz und die Ausführungsverordnung treten am 1. Mai 2012 in Kraft.
Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Revision des CO2-Gesetzes (26.08.2009)
Das CO2-Gesetz bildet in der Schweiz die Basis für die Klimapolitik und regelt die Massnahmen bis 2012. Es muss deshalb für die Zeit ab 2013 weiterentwickelt werden. Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament eine entsprechende Botschaft. Dieser Entwurf zur Revision des CO2-Gesetzes ist als indirekter Gegenvorschlag zur eidgenössischen Volksinitiative «Für ein gesundes Klima» vorgesehen.

Die CO2-Abgabe: Sparsamer Umgang mit Energie zahlt sich aus


Dossier des Bundesamtes für Umwelt BAFU

Klimaschutz im Alltag

Wer Heizenergie sorglos verpuffen lässt oder seine Ferienziele in Übersee wählt, lebt punkto Treibhausgasemissionen klar über seinen Verhältnissen. Zuhause, in der Gemeinde und an der Arbeit stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, etwas fürs Klima zu tun.

Fachkontakt: info@uvek.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 10.01.2012

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FAQ zum Thema Klima und CO2 (externer Link, neues Fenster)

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