NEAT
Für die Verlagerung von möglichst viel alpenquerendem Güterschwerverkehr von der Strasse auf die Schiene baut die Schweiz die NEAT - die neuen Eisenbahn-Alpentransversalen. Neue Basistunnels durch die Alpen und Ausbauten auf den Zufahrtsstrecken bringen dem Personen- und dem Güterverkehr kürzere, schnellere und leistungsfähigere Nord-Süd-Verbindungen.
Im Blickpunkt
Dossier Alptransit des Bundesamtes für Verkehr BAV
Die neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) gehören zu den weltweit grössten Bauprojekten. Mit schnellen, komfortablen und umweltschonenden Eisenbahnverbindungen rücken der Norden und der Süden Europas näher zusammen - dies sowohl für den Passagier- wie auch den Frachtverkehr.
Übersicht
Der Verlagerungszug gewinnt an Fahrt
Ja zum Schutz der Alpen, Ja zur Modernisierung der Bahnen und Ja zur Finanzierung durch die Schwerverkehrsabgabe: In den 90er-Jahren stellte das Schweizer Volk die Weichen für die Modernisierung der Bahn und die Verkehrsverlagerung auf die Schiene. Seit dem Jahr 2000 geht die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zurück und nimmt der Anteil der Schiene am Nord-Süd-Gütertransit zu. Mit der Inbetriebnahme des Lötschbergbasistunnels gewinnt der Zug der nachhaltigen Mobilität noch mehr Fahrt.
Chronologie: Von der Tunnelvision zur Verlagerungspolitik
Der Wunsch nach einer Flachbahn durch die Schweizer Alpen ist schon alt. Die Chronologie zeichnet die lange politische Auseinandersetzung nach, die den Beschlüssen des Volkes für den Bau der NEAT und die Umsetzung der Politik der Verkehrsverlagerung voranging.
Medienmitteilungen