Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

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Gotthard-Strassentunnel

Der 1980 eröffnete Gotthard-Strassentunnel muss altersbedingt umfassend erneuert und zu diesem Zweck vorübergehend gesperrt werden. Um auch während dieser Zeit eine gute Strassenverbindung zu haben, schlägt der Bundesrat vor, eine zweite Röhre zu bauen und den bestehenden Tunnel anschliessend zu sanieren. Der Alpenschutzartikel bleibt gewahrt, weil auch danach stets nur eine Fahrspur pro Richtung in Betrieb sein wird.


Aktuell

Gotthard-Strassentunnel: Vernehmlassung abgeschlossen (22.04.2013)
Der Bundesrat hat im letzten Jahr dargelegt, wie er den Gotthard-Strassentunnel sanieren und funktionstüchtig erhalten will. Er schlägt dazu den Bau einer zweiten Röhre ohne Kapazitätserweiterung vor. Durch den Gotthard soll den Automobilisten auch in Zukunft jeweils nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung stehen. Die Vernehmlassungsfrist zur entsprechenden Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet (STVG) ist nun abgelaufen. Beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) sind rund 100 Stellungnahmen eingegangen.

Verkehrsentwicklung am Gotthard-Strassentunnel
Am 5. September 1980 wurde der 16,9 Kilometer lange Gotthard-Strassentunnel als Nationalstrasse eröffnet. Er verbindet Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Kanton Tessin und ist der längste Strassentunnel der Alpen. Mit der Inbetriebnahme des Tunnels wurde der zuvor betriebene Bahnverlad für Personenwagen durch den Gotthard-Scheiteltunnel eingestellt.
Sanierungsbedarf
Der Gotthard-Strassentunnel muss zwischen 2020 und 2025 umfassend saniert und erneuert werden. Sonst kann die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit im Tunnel nicht mehr vollumfänglich gewährleistet werden. Es sind Massnahmen zur baulichen Erneuerung und zur Erreichung der Normen- und Richtlinienkonformität erforderlich.
Sanierungsvarianten im Vergleich
Der Vergleich zeigt, dass alle Varianten Vor- und Nachteile haben. Eine Sanierung des Gotthard-Strassentunnels ohne zweite Röhre ist machbar, führt aber zu längeren Sperrungen. Angesichts der grossen Bedeutung des Tunnels für den Verkehr kommt bei langen Sperrungen dem Verkehrsmanagement eine wichtige Rolle zu. Durch den Bau einer zweiten Röhre können Funktionalität, Sicherheit, Verträglichkeit und Verfügbarkeit der Route zusätzlich erhöht werden.
Weiteres Vorgehen bei Sanierung mit zweiter Tunnelröhre
Das UVEK hat vom Bundesrat den Auftrag erhalten, bis Ende 2012 eine Vernehmlassungsvorlage zu erarbeiten. Danach wird diese ausgewertet. Gestützt darauf wird dem Parlament mit der Botschaft eine referendumsfähige Vorlage unterbreitet.
Fragen und Antworten zum Gotthard-Strassentunnel
Welche Argumente haben den Ausschlag gegeben für die Variante Bau einer zweiten Röhre mit anschliessender Sanierung des bestehenden Strassentunnels? Der Bau einer zweiten Tunnelröhre ohne Kapazitätserweiterung ist gemäss Bundesrat rechtlich zulässig. Worauf stützt er sich dabei konkret ab? Hier finden Sie einen Katalog mit Fragen und Antworten zum Gotthard-Strassentunnel.
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Volltextsuche

Bundesamt für Strassen

Blick in den Gotthard-Strassentunnel, rechts Verkehrssignale
Sanierung Gotthard-Strassentunnel (externer Link, neues Fenster) 
Dossier des Bundesamtes für Strassen ASTRA

Chronologie

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Typ: PDF

27.06.2012 | 125 kb | PDF

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