Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

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Die Vorteile der kombinierten Mobilität

Das UVEK fördert die sinnvolle Verknüpfung der Verkehrsmittel. Diese kombinierte Mobilität erhöht den Nutzen des gesamten Systems.

Worum geht es?

Durch eine geschickte Verknüpfung des öffentlichen Verkehrs mit dem Fuss-, Velo- und Individualverkehr (Carsharing, Bikesharing, Taxi etc.) lässt sich das Verkehrssystem optimieren und insgesamt nachhaltiger gestalten. Das UVEK fördert die kombinierte Mobilität mit verschiedenen Projekten.

1. Dienstleitungszentrum für innovative und nachhaltige Mobilität UVEK

Das UVEK setzt auf Nachhaltigkeit. Dazu zählt auch die Entwicklung neuer Ideen für zukunftsweisende Mobilitätsformen. Mit dem Dienstleistungszentrum für innovative und nachhaltige Mobilität leistet das UVEK einen wichtigen Beitrag dazu. Es unterstützt neue, zukunftsweisende Mobilitätsprojekte, welche die Verkehrsinfrastrukturpolitik des Bundes ergänzen.

Das Dienstleistungszentrum richtet sein Hauptaugenmerk auf die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern. Sie sollen die Leistungsfähigkeit und die Nachhaltigkeit des gesamten Verkehrssystems verbessern helfen. Die finanzielle Unterstützung ist zeitlich limitiert und konzentriert sich auf neue, zukunftsweisende Ideen mit guten Marktchancen. Aufgrund der begrenzten Mittel ist eine Auswahl der Projekte mit den besten Erfolgsaussichten nötig. Fachverantwortliche der beteiligten Ämter beurteilen die Beitragsgesuche und treffen die Wahl.

Das Dienstleistungszentrum der Bundesämter für Energie, Umwelt und Raumentwicklung wurde ab 2006 als Pilotversuch betrieben. Dieser wurde von drei auf vier Jahre verlängert und dauerte bis zum Sommer 2009. Für die Projektförderung standen über die vier Jahre insgesamt rund 1 Million Franken zur Verfügung. In den ersten vier Ausschreibungen hat das Dienstleistungszentrum Unterstützungsgelder für 24 Projekte beschlossen. Zu Beginn des Jahres 2010 wurde das Dienstleistungszentrum in eine Konsolidierungsphase überführt, welche bis Ende 2014 befristet ist. Neu sind nun auch die Bundesämter für Strassen, Verkehr und Gesundheit in der Projektorganisation vertreten. Es wird pro Jahr eine Ausschreibung durchgeführt. Pro Kalenderjahr stehen für die Ausschreibungen ca. 500'000 Franken zur Verfügung.

Einige Beispiele von unterstützten Projekten im Bereich der kombinierten Mobilität:

Mobilitätsdurchblick Schweiz:
Weiterentwicklung und Evaluation eines kostenlosen  Mobilitätsberatungsangebots für Städte und Gemeinden. Das Instrument gibt beispielsweise Neuzuziehenden massgeschneiderte Anregungen für eine optimale persönliche Mobilität.

Velospot - Veloverleihsystem Biel:
Realisierung eines automatischen Veloverleihsystems mit 40 Leihstationen und 250 Leihvelos in der Stadt Biel (u.a. mit Leihstationen an den Umsteigepunkten des öffentlichen Verkehrs). 

IG Bus Alpin:
Das Projekt Alpentäler-Bus/Bus Alpin baute ab 2005 in den vier Pilotregionen Moosalp, Greina, Binntal und Gantrisch öV-Angebote auf und testete sie mit Erfolg: Alle vier Regionen führen das Angebot auch nach den beiden Versuchsjahren weiter. Seit 2008 kamen weitere Regionen im Schweizer Berggebiet dazu. Die IG Bus Alpin unterstützt sie beim Angebotsaufbau, der Vermarktung und der Finanzierung. In den beiden Versuchsjahren wurden total 23'000 Fahrgäste transportiert, 2.3 Millionen Franken zusätzlicher Mehrwert in den Regionen geschaffen und rund 100 Tonnen CO2 eingespart.

AlpenTaxi:
Verbesserung der Transportdienstleistung in den Alpen durch Bekanntmachung und Vermarktung eines Angebots für die Erschliessung des letzten Kilometers.

2. SchweizMobil

SchweizMobil ist das nationale Netzwerk für den Langsamverkehr, insbesondere für Freizeit und Tourismus. Langsamverkehr ist der offizielle Oberbegriff für das Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren.

SchweizMobil koordiniert ein offiziell und einheitlich signalisiertes Routennetz für den Langsamverkehr. Es besteht aus besonders schönen nationalen und regionalen Routen (Best-of-Routen). Alle Strecken sind mit den kantonalen und kommunalen Behörden vereinbart und mit den eidgenössischen und kantonalen Umweltämtern abgesprochen.

Die Routen sind optimal mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft. Das schafft ideale Voraussetzungen für die kombinierte Mobilität im Bereich Freizeit und Tourismus. Eine eigene Homepage, Führer und Karten informieren über die Routen und das breite Dienstleistungsangebot.

 

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