Die «Energiestrategie 2050» sieht einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie vor.
Aber wie soll der Atomstrom ersetzt werden? Es gibt zwei Möglichkeiten: weniger verbrauchen und anders pro-duzieren. Deshalb sind Massnahmen vorgesehen, um die Energieeffizienz zu steigern und den Anteil der erneu-erbaren Energieproduktion massiv zu erhöhen.
Dabei setzt der Bundesrat insbesondere auf Ausbildung und Forschung. Für die Jahre 2013 bis 2016 stellt er dafür 202 Millionen Franken bereit. Es geht darum, die neuesten verfügbaren Technologien zu fördern und einsetzen zu können – beispielsweise bei Gebäuden oder im Verkehr.
- Baufachleute müssen für den Einsatz dieser Technologien geschult werden. Das Ziel lautet auch hier: erneuerbare Energien nutzen und den Verbrauch senken.
- Stell dir vor: Dank der Forschung gibt es heute intelligente Heizungen und Häuser, die mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen!
- Die Schweiz will die Suche nach neuen Lösungen und Materialien konsequent vorantreiben,
o beispielsweise mit der Erhöhung des Wirkungsgrades von Solarzellen;
o mit der Verbesserung der thermischen Isolation, um Wärmeverluste zu verhindern;
o oder bei der Entwicklung sparsamerer Verkehrsmittel, welche die Umwelt weniger belasten
An Ideen fehlt es nicht – manche werden vielleicht schon bald Realität sein. Der Bund unterstützt wegweisende und beispielhafte Projekte. Dabei geht es einerseits darum zu testen, ob sich die neuen Entwicklungen in der Praxis bewhären, und andererseits darum, sie der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Die Schweiz will in den Bereichen Cleantech, Forschung und Innovation führend sein. Investitionen in diese Bereiche ermöglichen neue Lösungen für alternative Energiegewinnung und für einen sparsameren Umgang mit Energie. Gleichzeitig schaffen sie qualifizierte Arbeitsplätze in unserem Land.