Infrastrukturtag 2018: Service public im Zeitalter der Digitalisierung

Die Digitalisierung kreativ nutzen, ohne dabei die Grundversorgung zu vernachlässigen: Dies ist für Bundesrätin Doris Leuthard die grösste Herausforderung für den Service public der Zukunft. Am diesjährigen Infrastrukturtag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in Brugg (AG) rief Leuthard sowohl die Post, die SBB und die Swisscom als auch die Politik dazu auf, die Digitalisierung umsichtig und verantwortungsvoll anzuwenden.

Politische Einordnung - Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin UVEK

Entwicklung aus Sicht des Bundes - Michael Stämpfli, Leiter Stab BAKOM & Peter Füglistaler, Direktor BAV

Digitalisierung fordert bundesnahe Unternehmen heraus: Beispiel SBB - Andreas Meyer, CEO SBB

Bilanz des Infrastrukturtages - Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin UVEK

Weitere Videos zum Infrastrukturtag werden in den nächsten Tagen aufgeschaltet.

Mails statt Briefe, Zahlungen per Mausklick statt mit dem gelben Büchlein, eine SMS anstelle eines Telefonanrufs, das SBB-Billett online kaufen statt am Bahnschalter: Die Digitalisierung verändert die klassischen Dienstleistungen des Service public von Grund auf. Wie soll der Staat als Garant der Grundversorgung mit dieser Entwicklung umgehen? Der Bund werde in der zunehmend digitalen Welt immer mehr die Aufgabe haben, die Anwendungen neuer Technologien zu ermöglichen, sagte Bundesrätin Doris Leuthard zu Beginn der Tagung unter dem Titel «Service public im Zeitalter der Digitalisierung – zwischen Erwartungen, Kundenverhalten und Kosten». Der Bundesrat erwarte von Post, SBB und Swisscom, dass sie ihren Spielraum als Unternehmen vorausschauend nutzen und dabei den Kern der Grundversorgung unverändert pflegen. «Pünktlich fahrende Züge und eine zuverlässige Post sollen auch in Zukunft das Fundament für den Service public bilden», sagte die UVEK-Vorsteherin. Gleichzeitig appellierte sie an die Politik, diese müsse ihre Skepsis gegenüber der Digitalisierung ablegen. Mit mehr Regulierung lasse sich der Strukturwandel nicht aufhalten. Gefragt sei ein verantwortungsvolles Vorgehen mit Bedacht. Im Zentrum müsse jener Service public stehen, welcher den Menschen am besten diene.

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