Infrastrukturtag 2018: Service public im Zeitalter der Digitalisierung

Die Digitalisierung fordert die Regiebetriebe des Bundes heraus. Die Post versucht mit digitalen Angeboten die Defizite der Poststellen und den Rückgang bei der Briefmenge zu kompensieren. Die SBB verkauft an Schaltern immer weniger Billetts, die Kunden bestellen sie im Internet. Das wirft Fragen auf: Welche Rolle hat der Staat als Garant des Service public in dieser Phase des Umbruchs zu spielen? Braucht es den Staat überhaupt noch, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger selbständig in einer zunehmend virtuellen Welt bewegen? Genügen diese Dienstleistungen den heutigen Ansprüchen der Nutzenden oder besteht neuer Handlungsbedarf? Wie steht es um den Datenschutz? Werden digitale Dienstleistungen Teil der Grundversorgungsaufträge (etwa im Postbereich)? Oder werden sogar gewisse Elemente der digitalen Welt (z.B. Datenbasen) Teil einer (digitalen) Infrastruktur? Welche Chancen entstehen mit dem technologischen Wandel?

Dieser Thematik ist der siebte Infrastrukturtag gewidmet, den das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation jährlich zusammen mit Professor Matthias Finger (EPFL) organisiert. Unter dem Titel «Service public im Zeitalter der Digitalisierung – zwischen Erwartungen, Kundenverhalten und Kosten» sind Referate von Fachleuten aus der Wirtschaft, der Politik und der Verwaltung sowie eine Paneldiskussion vorgesehen.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bundesrätin Doris Leuthard; die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt

Generalsekretariat
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK

Bundeshaus Nord
CH-3003 Bern

Tel.
+41 58 462 55 11

info@gs-uvek.admin.ch

Weitere Kontakte

Kontaktinformationen drucken

https://www.uvek.admin.ch/content/uvek/de/home/uvek/bundesraetin-doris-leuthard/anlaesse/infrastrukturtag-2018.html