Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf Arbeitsbesuch in Schweden und Dänemark

Bundesrätin Simonetta Sommaruga reiste vom 25. bis 27. März 2019 für einen Arbeitsbesuch nach Dänemark und Schweden. Im Fokus der Reise standen Fragen der Energie- und Klimapolitik sowie die neue Medienpolitik in beiden Ländern. 

 

Dänemark und Schweden verfolgen eine ambitionierte Energie- und Klimapolitik. Schweden hat zum Ziel, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Bis 2030 sollen die Verkehrsemissionen um 70% sinken. Dänemark will bis 2030 100% seines Strombedarfs und 50% seines Gesamtenergiebedarfs aus erneuerbaren Energien decken. Die globalen Herausforderungen bildeten den Kern der Gespräche von Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit dem schwedischen Energieminister Anders Ygeman sowie der österreichischen Energieministerin Elisabeth Köstinger, die zum Reisezeitpunkt in Kopenhagen weilte.


 

Herausforderungen im Mediensektor

Der Strukturwandel in der Medienbranche war neben der Klima- und Energiepolitik ebenfalls Thema des Arbeitsbesuchs. Schweden hat seit Beginn des Jahres neue Regelungen in der Medienpolitik und auch Dänemark adaptiert aktuell sein System. Ihre Erkenntnisse boten die Basis für einen Erfahrungsaustausch mit der dänischen Kulturministerin Mette Bock und der schwedischen Kultur- und Demokratieministerin Amanda Lind sowie Fachleuten aus der Medienbranche.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die dänische Kulturministerin Mette Bock (links) und die schwedische Kultur- und Demokratieministerin Amanda Lind
Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die dänische Kulturministerin Mette Bock (links) und die schwedische Kultur- und Demokratieministerin Amanda Lind
© UVEK


 

Grüne Wirtschaft

In Kopenhagen liess sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga über «State of Green» informieren, eine gemeinnützige, öffentlich-private Partnerschaft. Dänemark will aktiv dazu beitragen, globale Probleme zu lösen, indem Unternehmen, Wissenschaft und Akteure miteinander vernetzt werden. Gleichzeitig fördert State of Green so dänische Kompetenzen und Technologien.

Treffen mit der österreichischen Energieministerin Elisabeth Köstinger

Die beiden Energieministerinnen haben bei ihrem Treffen den Wert der sehr engen Energiebeziehungen zwischen der Schweiz und Österreich betont. Beide Länder setzen auf eine sichere, saubere und leistbare Versorgung mit Energie und Rohstoffen. Die Grundlage dazu bietet in Österreich die Klima- und Energiestrategie #mission 2030. Sie beinhaltet etwa den Ausbau erneuerbarer Energien, die intelligente und effiziente Nutzung von Energien und Rohstoffen und sowie den Einsatz innovativer Energietechnologien.

 
Bundesrätin Simonetta Sommaruga und die österreichische Energieministerin Elisabeth Köstinger
Bundesrätin Simonetta Sommaruga und die österreichische Energieministerin Elisabeth Köstinger
© UVEK


 

Vorbildliche Kreislaufwirtschaft

In der dänischen Hafenstadt Kalundborg lässt sich eine gut funktionierende Kreislaufwirtschaft beobachten. Die Unternehmen profitieren gegenseitig voneinander, der Abfall des einen wird zum Rohstoff des anderen. Kalundborg gilt als Referenz in einer Welt, die sich durch knappe Ressourcen auszeichnet.

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