Besuche vor Ort: Klimaschutz

Investitionen in den Klimaschutz lohnen sich: Dank der Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien kann die Schweiz den Treibhausgas-Ausstoss senken. Das schafft Aufträge in unserem Land. Davon profitieren Bevölkerung und Wirtschaft, wie sich bei den Besuchen gezeigt hat, die Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei Unternehmen in der Schweiz gemacht hat.

 
 
 

Zug: Siemens

Am 8. März 2021 besuchte Bundesrätin Sommaruga das Unternehmen Siemens in Zug. Sein erstes grosses Projekt hat das Unternehmen 1896 im Kanton Bern realisiert: Der Bau und die Einweihung des Flusskraftwerks Wynau markierten den Start des Unternehmens in der Schweiz. Das Kraftwerk hat der Region viel Fortschritt gebracht, sie ist noch mehr aufgeblüht. Und noch heute, 125 Jahre später versorgt das Wasserkraftwerk die Region mit sauberem Strom. Solche «Wynau-Momente», die die Menschen mit sicherer, sauberer Energie versorgen und Arbeitsplätze schaffen, brauche es nun wieder, sagte Energieministerin Sommaruga bei ihrem Besuch in Zug. Viele Technologien sind schon vorhanden und werden erfolgreich angewendet. So können Unternehmen wie Siemens Privaten und Unternehmen helfen, ihren Energieverrauch zu senken und klimafreundlich zu leben. 

Siemens ist stark engagiert in den neuen, grünen Technologien. Das Unternehmen beteiligt sich als Mitglied der Roadmap Elektromobilität für die Förderung fossilfreier Fahrzeuge und Ladestationen. Es unterstützt seine Kunden dabei, Stromeffizienzprojekte umzusetzen und engagiert sich beispielsweise auch bei der neuen Initiative «GreenLab.ch».

Winterthur: Designwerk Group

Das 2009 in Winterthur gegründete Unternehmen produziert Elektro-Lastwagen, die zum Beispiel für die Kehrrichtabfuhr im Einsatz sind, sowie Schnellladegeräte für grosse Kunden. Heute beschäftigt es rund 100 Mitarbeitende. Bundesrätin Sommaruga hat das Unternehmen am 26. Februar 2021 besucht. «Von den Investitionen in den Klimaschutz profitieren Bevölkerung und Wirtschaft. Elektro-Lastwagen senken den CO2-Ausstoss. Und durch klimafreundliche Technologien entstehen Arbeitsplätze mit Zukunft», sagte sie nach dem Rundgang. Es lohne sich daher, beim Klimaschutz vorwärts zu machen. Genau das sei das Ziel des CO2-Gesetzes, über das im Juni abgestimmt werde. «Wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen!»

Genf: TVP Solar

Am 25. Februar 2021 reiste Bundesrätin Simonetta Sommaruga in den Kanton Genf. Dort besuchte sie das Unternehmen TVP Solar, das Vakuum-Solarwärmekollektoren herstellt, die auch im Winter eine hohe Leistung erbringen. Bei dieser Gelegenheit weihte die Umweltministerin auch eine Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche von 800 m2 ein. Die mit dieser Anlage erzeugte Wärme wird unmittelbar in das grösste Genfer Fernwärmenetz eingespeist. «Die Wärmeerzeugung verursacht mehr als ein Drittel der gesamtschweizerischen CO2-Emissionen. Unser Land tut gut daran, diesen Sektor möglichst rasch zu entkarbonisieren. Die gute Nachricht lautet, dass wir dank innovativer Technologien, wie sie in dieser neuen Solarthermieanlage eingesetzt werden, die Klimaziele erreichen können», sagte die Bundesrätin.

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