3. Mai: Internationaler Tag der Pressefreiheit

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat gemeinsam mit Michelle Bachelet, der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, die Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie betont. An dem Anlass nahmen auch die beiden Medienschaffenden und Friedensnobelpreisträger Maria Ressa und Dmitry Muratov teil.

Schutz der Pressefreiheit

Medienministerin Simonetta Sommaruga hielt am UNO-Welttag der Pressefreiheit 2022 in Genf eine Ansprache. Die Veranstaltung wurde organisiert von Patrick Chappatte und der Freedom Cartoonists Foundation. An der Veranstaltung sprachen auch Michelle Bachelet, die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, sowie die beiden Friedensnobelpreisträger 2021, Maria Ressa und Dmitry Muratov. Maria Ressa ist Gründerin des Online-Mediums Rappler auf den Philippinen, Dmitry Muratov ist Chefredaktor der unabhängigen russischen Zeitung Novaya Gazeta.

In ihrer Ansprache hob Medienministerin Sommaruga hervor, dass sie sich um die Demokratie sorge. Die Medien- und die Meinungsäusserungsfreiheit würden fortlaufend geschwächt, und wo die Medienfreiheit klein sei, nähere man sich der Autokratie. Medienschaffende und Karikaturisten nähmen grosse Risiken auf, um die Menschen zu informieren. Sie lobte den Mut und das Engagement dieser Medienschaffenden und der Friedensnobelpreisträger 2021.

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