Stellungnahme des UVEK zum Erdbeben in Japan und seinen Folgen

Bern, 12. März 2011

Das UVEK hat mit Bestürzung von der Naturkatastrophe im Nordosten Japans Kenntnis genommen. Über die Menschen, die dort leben, ist unvermittelt unsägliches Leid hereingebrochen. Unser Mitgefühl gilt aber auch jenen, die ausserhalb Japans unter den Folgen des Tsunamis leiden.

Die Schweiz leistet im Rahmen der Katastrophenhilfe Soforthilfe.

Die Fachleute beim Eidgenössischen Nuklearsicherheits-Inspektorat (ENSI) haben bereits am Freitag zu den Ausfällen in den japanischen Kernkraftwerken einen Sonderstab gebildet. Sie beobachten und begleiten die Entwicklung insbesondere beim Kernkraftwerk Fukushima 1 weiterhin sehr eng, halten den Bundesrat auf dem Laufenden und kommunizieren dazu regelmässig.

Es ist verfrüht, aufgrund der Ereignisse in Japan zur Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke Schlussfolgerungen zu ziehen. Ebenso ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, die Auswirkungen auf die künftige Energiepolitik der Schweiz abzuschätzen.

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