Stellungnahme zu zwei Artikeln der «Aargauer Zeitung»

Im Artikel «Leuthard im Gespräch bei Raiffeisen» der «Aargauer Zeitung» vom 19. Februar 2018 schreibt Beat Schmid: «Wie Recherchen ergeben haben, ist Doris Leuthard nun offenbar im Gespräch bei den Raiffeisen-Banken. Wie diese Zeitung aus dem Umfeld des Verwaltungsrates erfahren hat, wird die Aargauerin als neue Verwaltungsratspräsidentin der Genossenschaftsbank genannt.»
Am 20. Februar 2018 schreibt Beat Schmid im Artikel «Doris Leuthard und die bekannte Headhunterin»: «Die Gespräche zwischen Bundesrätin Doris Leuthard und den Spitzen der Raiffeisen sind das heisse Thema im Ostschweizer Bankkonzern. (….) Bei der Suche nach neuen Mitgliedern arbeitet der Verwaltungsrat gemäss übereinstimmenden Quellen mit der Zürcher Headhunterin Doris Aebi zusammen. (…) Die frühere Solothurner SP-Kantonsrätin und Regierungsratskandidatin soll auch den Kontakt zu Doris Leuthard hergestellt haben.»

Das UVEK hält hierzu fest:

  • Bundesrätin Leuthard weist die Behauptungen zurück. Tatsache ist darüber hinaus: Weder kennt Bundesrätin Leuthard Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm persönlich, noch wurde sie durch den Verwaltungsrat der Raiffeisen-Bank in dieser Angelegenheit kontaktiert, noch wurde sie von Headhunterin Doris Aebi angefragt, noch stellt sich für Bundesrätin Leuthard grundsätzlich die Frage nach Verwaltungsratsmandaten.
  • Bundesrätin Leuthard wurde von der Vereinigten Bundesversammlung für die Legislatur 2015 bis 2019 als Mitglied der Landesregierung gewählt. Sie bearbeitet die aktuellen Dossiers ihres Departementes und die Geschäfte im Bundesrat engagiert und motiviert weiter. Bundesrätin Leuthard sucht daher keine Mandate für die Zeit nach dem Ausscheiden aus der Landesregierung.
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