Doris Leuthard zu Besuch beim aserischen Präsidenten in Baku

Bern, 14.11.2011 - Am heutigen 14. November 2011 wurde Bundesrätin Doris Leuthard in Baku vom Präsidenten der Republik Aserbaidschan Ilham Alijew zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Konkretisierung des 2007 zwischen den beiden Ländern geschlossenen Memorandum of Understanding (MoU) im Energiebereich.

Seit der Unterzeichnung im Jahr 2007 eines Memorandum of Understanding zwischen der Schweiz und Aserbaidschan wird der Austausch zwischen den beiden Ländern laufend intensiviert. Unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard weilte heute eine Schweizer Delegation von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einem offiziellen Besuch in Baku.

Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) führte Gespräche mit dem Präsidenten der Republik Aserbaidschan Ilham Alijew, mit dem aserischen Energie- und Industrieminister Natig Alijew sowie mit Umweltminister Huseyn Bagirov. Dabei wurde diskutiert, wie die Zusammenarbeit der beiden Länder im Rahmen konkreter Energieprojekte weiter vertieft werden kann. Ziel des Memorandum of Understanding ist es, die Zusammenarbeit privater Unternehmen beider Länder sowie private Investitionen im Energiesektor zu erleichtern. Ein wichtiger Aspekt aus Schweizer Sicht ist die Erhöhung der Versorgungssicherheit mit Erdgas und Öl. Ein weiteres Gesprächsthema war das Projekt Trans-Adriatic Pipeline (TAP), an dem das Schweizer Energieunternehmen EGL beteiligt ist. Ab 2017 sollen durch die geplante Pipeline jährlich bis zu 10 Milliarden Kubikmeter Gas von Aserbaidschan nach Europa befördert werden. Erörtert wurden ferner weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, bei denen Schweizer Knowhow in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz gefragt ist. In diesem Zusammenhang stattete die Vorsteherin des UVEK in Begleitung der Professoren Gian-Luca Bona, Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Joël Mesot, Direktor des Paul-Scherrer-Instituts (PSI), der aserischen Akademie der Wissenschaften einen Besuch ab. Doris Leuthard nutzte ferner ihren Aufenthalt in Baku für ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer Unternehmen, die in Aserbaidschan Fuss gefasst haben.


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