Schweiz vereinbart engere Zusammenarbeit im Energiebereich mit Griechenland

Bern, 26.03.2012 - Bundesrätin Doris Leuthard hat heute zusammen mit Georgios Papaconstantinou, dem griechischen Minister für Energie, Umwelt und Klimawandel, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterschrieben, die eine engere Zusammenarbeit mit Griechenland im Energiebereich vorsieht. Im Vordergrund stehen dabei die Energieproduktion, die Energieeffizienz sowie die Versorgungssicherheit.

Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs in Bern haben heute Bundesrätin Doris Leuthard und der griechische Minister für Energie, Umwelt und Klimawandel, Georgios Papaconstantinou, ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Diese Absichtserklärung legt den Grundstein für eine bilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich, die ein breites Spektrum von Themen umfassen soll; so etwa die Energieeffizienz, erneuerbare Energien, die Strominfrastruktur (u.a. smart grids und smart metering) sowie der so genannte südliche Gaskorridor. Dieser bezeichnet die geplante Erdgaslieferroute aus dem kaspischen Raum via Griechenland nach Europa.

Das Potenzial Griechenlands für Stromproduktionsanlagen mit neuen erneuerbaren Energien ist sehr gross. Dies gilt namentlich für Photovoltaik, Windkraft und Geothermie.  Minister Papaconstantinou erläuterte gegenüber Bundesrätin Leuthard das Projekt Helios, mit welchem die griechische Regierung die Solarenergie im grossen Stil fördern und nutzen will. Der so gewonnene Strom soll exportiert werden.Für Schweizer Firmen können sich aus diesem Umbau der Energieversorgung interessante Perspektiven ergeben, wie ein Treffen von Unternehmern mit Minister Papaconstantinou am Rande seines Besuchs in der Schweiz gezeigt hat.


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