Frühere Departementsvorstehende
Simonetta Sommaruga

Ab 1993 arbeitete sie als Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, die sie von 2000 bis 2010 präsidierte. Zwischen 1997 und 2005 war sie als Gemeinderätin in Köniz für die Feuerwehr und den Zivilschutz zuständig, von 1999 bis 2003 war sie Nationalrätin.
Ab 2003 bis 2010 vertrat sie den Kanton Bern im Ständerat. Sie war Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), 2007 – 2009 deren Präsidentin, sowie Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) und Vizepräsidentin der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK). Ausserdem war sie Vizepräsidentin der Delegation beim Parlamentarierkomitee der EFTA und für die Beziehungen zum Europäischen Parlament.
Am 22. September 2010 erfolgte die Wahl in den Bundesrat. Von November 2010 bis Ende 2018 stand sie dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement EJPD vor. In dieser Zeit hat sie mit tiefgreifenden Reformen das Schweizer Familienrecht in mehreren Etappen modernisiert.
Im Asylbereich hat sie die Verfahren beschleunigt und die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt forciert. In der Gleichstellungspolitik hat sie die Einführung von Lohngleichheitsprüfungen und Frauenquoten lanciert und durchs Parlament gebracht. In ihre Zeit als EJPD-Vorsteherin fallen zudem die Entschädigungen für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sowie die Einführung eines Aktionsplans gegen Menschenhandel.
Am 1. Januar 2019 hat Simonetta Sommaruga das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK übernommen. Um die einheimische Energieversorgung zu stärken, hat sie bereits im Herbst 2019 die Grundlagen für das «Bundesgesetz für eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien» in den Bundesrat gebracht. Sie hat auch dafür gesorgt, dass sich Umweltorganisationen, Energiebranche und Kantone am Runden Tisch Wasserkraft auf 15 konkrete Projekte verständigt haben. Zudem hat sie eine Vorlage zur Beschleunigung der Verfahren vorgelegt. Diese Massnahmen wurden durch kurzfristig wirksame Massnahmen ergänzt, mit denen die Schweiz für den kommenden Winter vorsorgt.
Im Verkehrsbereich hat Bundesrätin Sommaruga die Verlagerungspolitik gefördert, 2019 zum Beispiel mit einem Paket, um noch mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Für den künftigen Ausbau des Schweizer Bahnnetzes hat sie die Perspektive «Bahn 2050» vorgelegt.
Simonetta Sommaruga war 2015 und 2020 Bundespräsidentin. Per Ende 2022 trat sie nach 12 Jahren in der Landesregierung von ihrem Amt zurück.
Sie ist mit dem Schriftsteller Lukas Hartmann verheiratet. Ihre Freizeit verbringt sie im Winter am liebsten am Klavier und beim Lesen von Belletristik, im Sommer im Garten und beim Wandern.
2019-2022
Interviews Simonetta Sommaruga
Social Media
Twitter-Kanal von Simonetta Sommaruga
Instagram-Kanal von Simonetta Sommaruga
Rücktritt
Bundesrätin Simonetta Sommaruga trat nach 12 Jahren in der Landesregierung per Ende 2022 von ihrem Amt zurück.
Statement / Medienkonferenz / Abschiedsrede
Doris Leuthard
Von 1999 bis 2006 war Doris Leuthard Aargauer Nationalrätin, von 2004 bis 2006 Präsidentin der Christlichdemokratischen Volkspartei Schweiz. Während ihrer Zeit als Nationalrätin war sie Mitglied der folgenden Kommissionen: Rechtskommission, Staatspolitische Kommission, Gerichtskommission sowie Kommission für Wirtschaft und Abgaben.
Bundesrätin Leuthard wurde 1963 geboren. Sie hat an der Universität Zürich mit Aufenthalten in Paris und Calgary Rechtswissenschaften studiert und war Partnerin in einem Anwaltsbüro. Sie ist mit Dr. Roland Hausin verheiratet.
2010-2018
Rücktritt
Bundesrätin Doris Leuthard hat am 27. September 2018 den Nationalratspräsidenten und die Landesregierung informiert, dass sie per Ende 2018 von ihrem Amt zurücktritt.
