Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 28. Februar 2016

Mit einer zweiten Röhre wird die Sicherheit erhöht

Das folgende Dossier enthält die im Hinblick auf die Abstimmung erarbeiteten Unterlagen und wird nicht mehr aktualisiert (Stand vom 28. Februar 2016).

Aktuelle Informationen zum Thema:

Gotthard-Strassentunnel (UVEK)

Sobald die zweite Röhre gebaut und der bestehende Tunnel saniert ist, wird der Verkehr richtungsgetrennt durch den Gotthard geführt. Frontal- und Streifkollisionen können so weitgehend vermieden werden. Feuerwehr und Rettungsdienste können so zudem die Unfallplätze rascher erreichen. 

Im Gotthard-Strassentunnel gibt es heute Gegenverkehr. Das führt immer wieder zu schweren Unfällen. Dies ändert sich mit der Lösung von Bundesrat und Parlament: Nach Abschluss der Tunnel-Arbeiten wird der Verkehr in beiden Röhren einspurig und richtungsgetrennt geführt. Es gibt keinen Gegenverkehr mehr. Eine Fahrspur pro Richtung steht dem Verkehr offen, die andere dient als Pannenstreifen. Damit sinkt die Unfallgefahr deutlich: Frontal- und Streifkollisionen können weitgehend verhindert werden. Die Anzahl Unfallopfer sinkt.

Ein Zwei-Röhren-System bietet zudem im Brandfall bessere Rettungschancen. Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei sind rascher zur Stelle. Da die Anfahrt über den Pannenstreifen oder die entleerte Röhre erfolgen kann, ist der Unfallplatz schneller erreichbar. 

Mit der Lösung von Bundesrat und Parlament wird zudem das seit 2001 praktizierte Dosiersystem für Lastwagen im Gesetz verankert. Es sorgt dafür, dass nie zu viele Lastwagen gleichzeitig im Tunnel unterwegs sind und dass stets ein Mindestabstand eingehalten wird. 

Kontakt

Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Bundeshaus Nord
3003 Bern