Stromabkommen mit der EU

Sitz der EU-Kommission in Brüssel
Die Schweiz verhandelt mit der EU über ein Abkommen, das die Regeln für den gegenseitigen Zugang zum Strommarkt festlegt. Mit dem Stromabkommen kann der grenzüberschreitende Stromverkehr weiterentwickelt und die Versorgungssicherheit erhöht werden. © Amio Cajander

Seit 2007 verhandelt die Schweiz mit der EU über ein bilaterales Abkommen im Elektrizitätsbereich. Mit einem solchen Abkommen würde die Schweiz Zutritt zum europäischen Strommarkt erhalten.

Im Herbst 2010 hat der Bundesrat das schweizerische Verhandlungsmandat erweitert. Dieses berücksichtigt die jüngsten Rechtsentwicklungen in der EU, namentlich das dritte Energiebinnenmarktpaket, und zielt langfristig auf ein umfassendes Energieabkommen mit der EU ab. Im Vordergrund steht dabei für beide Seiten die Versorgungssicherheit, die im stark vernetzten Energiebereich von keinem Land alleine erreicht werden kann. Ein Vertrag Schweiz-EU soll deshalb den grenzüberschreitenden Stromhandel regeln, die Sicherheitsstandards harmonisieren, den freien Marktzugang absichern sowie eine Mitwirkung der Schweiz in den verschiedenen Gremien garantieren.

Die Öffnung des schweizerischen Strommarktes ist eine Grundvoraussetzung für den Abschluss eines Stromabkommens mit der EU.

Zuständiges Bundesamt

Bundesamt für Energie BFE
Thema Energieverhandlungen Schweiz – EU

https://www.uvek.admin.ch/content/uvek/de/home/energie/stromabkommen-mit-eu.html