Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)

Für ein attraktives Bahnnetz braucht es eine gute Schieneninfrastruktur. So ist es möglich, längere Züge, mehr Doppelstockwagen sowie häufigere Verbindungen anzubieten. Damit wird der öffentliche Verkehr gestärkt. Mit dem Ja zur FABI-Vorlage haben Volk und Stände 2014 die Grundlagen dafür geschaffen.

Die mit FABI verbundenen  Investitionen bringen langfristig auf vielen Strecken den Halbstundentakt, in städtischen Gebieten und Agglomerationen den Viertelstundentakt. Der Ausbau erfolgt etappenweise.

Der Bundesrat hat die FABI-Verfassungsbestimmungen sowie die angepassten Bundesgesetzte und Verordnungen per Anfang 2016 in Kraft gesetzt. Die Arbeiten zur Umsetzung des mit FABI beschlossenen Ausbaus bis 2025 sowie die Planung der nächsten Ausbauschritte haben begonnen.

Zum ersten Ausbauschritt bis 2025 im Umfang von 6,4 Milliarden Franken gehören Investitionen in die Strecken Lausanne-Genf, Bern-Luzern, Zürich-Chur, Luzern-Giswil, Bellinzona-Tenero, Zermatt-Fiesch sowie auf zahlreichen weiteren Abschnitten. Der Bundesrat schlägt im Rahmen einer Vernehmlassungsvorlage einen Ausbauschritt 2035 im Umfang von 11,5 Milliarden Franken vor. Bis Ende 2018 wird der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden und ab 2019 wird der Ausbauschritt im Parlament beraten.

FABI steht für „Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur". Mit der 2014 erfolgten Zustimmung von Volk und Ständen wurde auf Verfassungsstufe ein neuer unbefristeter Bahninfrastrukturfonds verankert.  FABI regelt zudem den etappenweisen Ausbau. Über die konkreten Projekte entscheidet jeweils das Parlament in einem Rhythmus von vier bis acht Jahren.

Medien

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Reden Bundesrätin Doris Leuthard

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Zuständiges Bundesamt

Bundesamt für Verkehr BAV
Dossier FABI

https://www.uvek.admin.ch/content/uvek/de/home/verkehr/investitionen/fabi.html