Sicherheit im Verkehr

Radargerät, das an einer Autobahn angebracht ist

Wer mit dem Auto oder der Bahn unterwegs ist, soll rasch, zuverlässig und auch sicher ans Ziel kommen. Für den Strassenverkehr setzt der Bund auf das Verkehrssicherheitsprogramm „Via sicura“. Im öffentlichen Verkehr gewährleistet der Bund mit seiner Aufsichtstätigkeit und verschiedenen Massnahmen ein sehr hohes Sicherheitsniveau.

Tödlich verunfallte Personen nach Verkehrsträgern: Die Grafik zeigt eine starke Abnahme der tödlichen Unfälle seit den 1970er Jahren, insbesondere im Strassenverkehr.


Die Sicherheit im Verkehr konnte in den letzten Jahren stark verbessert werden. Seit den 1970er Jahren ist die Anzahl Todesopfer bei den Hauptverkehrsträgern deutlich zurückgegangen.

Sicherheit im Strassenverkehr

Ziel des Verkehrssicherheitsprogramms "Via sicura" ist es, die Zahl der Verkehrsopfer (Tote und Schwerverletzte) signifikant zu senken. Mit verschiedenen Massnahmen auf Gesetzesstufe sollen die bestehenden Vorschriften besser durchgesetzt und die grössten Unfallschwerpunkte beseitigt werden. Darüber hinaus wird die Prävention verstärkt.

Die Vorlage wurde 2012 vom Parlament verabschiedet. Seit 2013 werden die damit verbundenen Massnahmen gestaffelt umgesetzt.

Eine vom Bundesrat erstellte erste Gesamtevaluation zeigt, dass die Verkehrssicherheit dank „Via sicura“ erhöht werden konnte. Sehr wirkungsvoll sind das Lichtobligatorium am Tag, das für Berufschauffeure und Neulenkende geltende Verbot, unter Alkoholeinfluss zu fahren, sowie die strengere Bestrafung bei Raserdelikten.

Sicherheit im öffentlichen Verkehr

Hohe Geschwindigkeiten, das dichte Netz und komplexe technische Systeme stellen hohe Anforderungen an die Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr. Damit die Sicherheit jederzeit gewährleistet ist, nimmt das Bundesamt für Verkehr BAV die Sicherheitsaufsicht in folgenden vier Bereichen wahr:

  • Überwachung
    Das BAV überprüft während der Betriebsphase, ob die Unternehmen ihre Verantwortung für die Sicherheit wahrnehmen. Dabei setzt das BAV dort Schwerpunkte, wo es das Risiko am höchsten einstuft. Dem Amt stehen folgende Instrumente zur Verfügung:
    1. Audits
    2. Betriebskontrollen
    3. Inspektionen

  • Marktüberwachung
    Anbieter von Produkten für den Bahnverkehr müssen nachweisen, dass diese die Anforderungen erfüllen, die bezüglich Sicherheit festgelegt wurden. Mit seiner Marktüberwachung überprüft das BAV risikoorientiert, dass sie dieser Verpflichtung nachkommen.

  • Sicherheitsrelevante Bestimmungen
    Gestützt auf Erkenntnisse aus der Aufsicht sowie zahlreiche weitere Informationen passt das Amt bei Bedarf die Regeln, Normen und Vorgaben an oder regt entsprechende Änderungen an. Beispielsweise hat es eine Frist für die Sanierung nicht vorschriftskonformer Bahnübergänge gesetzt, weil sich dort immer wieder Unfälle ereignet haben.

  • Bewilligungen und Zulassungen
    Das BAV nimmt auch eine präventive Aufsicht wahr. Es prüft zum Beispiel in Plangenehmigungs- und Zulassungsverfahren, ob die geplanten Anlagen oder neues Rollmaterial sicher sind.

Zuständige Bundesämter

Bundesamt für Strassen ASTRA
Thema Via sicura

Bundesamt für Verkehr BAV
Thema Sicherheit

Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL
Thema Sicherheit

happy-end

Präventionskampagne
«Happy End»

Wie verhalte ich mich sicher im ÖV? 

Unser «Superheld» und sein treuer Begleiter zeigen, worauf es ankommt. 

https://www.uvek.admin.ch/content/uvek/de/home/verkehr/sicherheit-im-verkehr.html