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Veröffentlicht am 31. Dezember 2020

Internationale Kontakte im Präsidialjahr 2020

Die Schweiz engagiert sich für Frieden und Sicherheit auf der Welt sowie für international verlässliche Regeln. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga führte zu diesem Zweck direkte Gespräche mit Präsidentinnen und Präsidenten anderer Länder und brachte die Interessen der Schweiz in den internationalen Gremien ein. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Kontakte nicht nur über Arbeits- und Staatsbesuche gepflegt, sondern auch über Videokonferenzen und Telefongespräche.

Rückblick auf das Präsidialjahr 2020 (Youtube UVEK)

Bilaterale Kontakte

Das Präsidialjahr begann mit einem Arbeitsbesuch in Österreich, wo Bundespräsidentin Sommaruga von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz empfangen wurde. Simonetta Sommaruga reiste zu diesem Zweck mit dem Nachtzug nach Wien. Einen Monat später empfing die Bundespräsidentin den ghanaischen Präsidenten Nana Addo Dankwa Akufo-Addo zu einem Staatsbesuch in Bern. Später im Jahr besuchte Bundespräsidentin Sommaruga die Ukraine und Italien.

Infolge der Corona-Pandemie mussten bei der Pflege der internationalen Beziehungen neue Wege beschritten werden. Verschiedene geplante Reisen wurden verschoben. Unter diesen Umständen setzte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auf Diplomatie per Telefon und Videokonferenz. Dabei gelang es, in wichtigen Dossiers Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen, etwa als medizinisches Schutzmaterial in einem europäischen Land zurückgehalten wurde.

Bundespräsidentin Sommaruga und der italienische Regierungschef Giuseppe Conte

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Dienstag, 29. September 2020, in Rom den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella sowie Regierungschef Giuseppe Conte getroffen. Dabei würdigten beide Seiten die gute Zusammenarbeit während der Corona-Krise.

Präsidialbesuch in Italien

Stanyzja Luhanska

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wurde am 21. Juli 2020 in Kyiv vom ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy zu einem Staatsbesuch empfangen. Die Reise diente dazu, die bilateralen Beziehungen zu vertiefen und die Ukraine in ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen zu unterstützen. Als erste Präsidentin besuchte Simonetta Sommaruga die Konfliktlinie im Osten der Ukraine.

Präsidialbesuch in der Ukraine

Multilaterale Beziehungen

Die Pflege der multilateralen Beziehungen ist ein wichtiger Teil der internationalen Politik. Es ist ein Anliegen von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, dass die Schweiz ihre privilegierte Stellung in der Staatengemeinschaft bewahren kann.

Bundespräsidentin Sommaruga vor dem Bundeshaus, an dem Flaggen der Schweiz und UNO wehen.

Die Schweiz kandidiert für einen Sitz als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Wahl für die Mitgliedschaft in den Jahren 2023 und 2024 findet im Juni 2022 statt. Mit einem virtuellen Anlass in New York, an dem Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ignazio Cassis mit Ansprachen präsent waren, ist die Kandidatur in die Schlussphase eingetreten.

Medienmitteilung

Medienkonferenz mit Bundespräsidentin Sommaruga und Bundesrat Cassis vom 30. Oktober (Video)

Kernaussagen der Medienkonferenz

Statement Bundespräsidentin Sommaruga

Bundespräsidentin Sommaruga und elf der 20 Staatsoberhäupter bei der Videokonferenz des Sondergipfels der G20-Staaten

Die Schweiz nahm 2020 auf Einladung der G20-Präsidentschaft Saudi-Arabien erstmals als vollwertiges Gastland an allen Arbeiten der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer teil. Sie brachte dabei ihre Positionen und Erfahrungen ein und schlug konkrete Projekte vor. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga vertrat die Schweiz am virtuellen G-20-Gipfel, dem Höhepunkt der G20. Im Zentrum der Gespräche standen der Umgang mit der Covid-19-Krise sowie die Perspektiven für eine nachhaltige Erholung und Entwicklung.

Virtueller Gipfel vom 21.-22. November 2020

Virtuelles Umweltministertreffen vom 16. September 2020

Leaders’ Summit zu COVID-19 vom 26. März 2020

Bundesrätin Simonetta Sommaruga  und die chilenische Umweltministerin Maria Carolina Schmidt Zaldivar

Weitere Anlässe

Im Präsidialjahr stehen immer wieder aussergewöhnliche Veranstaltungen an. So durfte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga die Olympischen Jugendwinterspiele in Lausanne sowie das Ceneri-Basistunnel eröffnen. Einen Kontrapunkt dazu bildete die Gedenkzeremonie anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Bundespräsidentin Sommaruga bei ihrer Eröffnungsrede der Olympischen Jugendwinterspiele in Lausanne

Eröffnung der Olympischen Jugendwinterspiele

Bundespräsidentin Sommaruga zerschneidet das Band

Der Ceneri-Basistunnel ist eröffnet