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Veröffentlicht am 13. August 2025

Swisscom

Swisscom bietet im In- und Ausland Dienstleistungen und Produkte im Bereich der Telekommunikation und Informationstechnologie an. Im Auftrag des Bundes stellt Swisscom die Grundversorgung sicher. Ausserhalb der Schweiz ist das börsenkotierte Unternehmen vor allem in Italien präsent.

Verhältnis zum Bund

Das Unternehmen ist 1998 als selbständiges Unternehmen neben der Post aus der PTT-Reform hervorgegangen. Rechtlich handelt es sich um eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Die Swisscom-Aktien sind an der Schweizer Börse SIX in Zürich kotiert. Derzeit hält der Bund 51 Prozent des Aktienkapitals und damit wie gesetzlich vorgeschrieben die Mehrheit am Unternehmen.

Rahmenbedingungen für die Aktivitäten von Swisscom bilden das Fernmeldegesetz, das Telekommunikationsunternehmensgesetz, das Aktien- und Börsenrecht sowie die strategischen Ziele, die der Bundesrat der Swisscom alle vier Jahre vorgibt.

Für die operative Führung verantwortlich sind wie bei Privatunternehmen der Verwaltungsrat und das Management. Der Bundesrat anerkennt die unternehmerische Autonomie von Swisscom. Er beschränkt sich auf die grundsätzliche Ausrichtung und prüft jeweils im Frühjahr, ob sich Swisscom im Sinn seiner Vorgaben auf Kurs befindet.

Auch wenn Swisscom sich mehrheitlich im Bundesbesitz befindet, gelten für das Unternehmen die gleichen Spielregeln im Telekommunikationsmarkt wie für die andern in der Branche tätigen Unternehmen. Die Regulierung und Überwachung des Marktes ist Aufgabe der Eidg. Kommunikationskommission ComCom.

20. Dezember 2024
Swisscom: Evaluation der Eignerstrategie bestätigt Mehrheitsbeteiligung
Das UVEK hat den Bundesrat an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2024 über die Ergebnisse der Evaluation der Eignerstrategie informiert. Die Mehrheitsbeteiligung an der Swisscom ist unter sicherheitspolitischen Aspekten weiterhin erforderlich. Die strategischen Ziele des Bundesrates für die Swisscom für die Jahre 2026 bis 2029 werden im kommenden Jahr gestützt auf die Evaluationsergebnisse erarbeitet.

Ergebnisse der Evaluation der Eignerstrategie (PDF)

Grundversorgung

Die Grundversorgung (Service public) im Bereich der Telekommunikation ist unabhängig von den in der Branche tätigen Unternehmen gesetzlich gewährleistet, indem das Fernmeldegesetz (FMG) garantiert bestimmte Dienstleistungen, die flächendeckend für alle Bevölkerungsgruppen und Regionen angeboten werden, garantiert. So müssen die Konsumenten, sofern sie dies wünschen, über einen analogen oder digitalen Anschluss für die Festnetztelefonie sowie über einen Breitbandanschluss für die Internetverbindung mit einer Mindestübertragungsrate von 10 Mbit/s (download; ab 01.01.2020) verfügen können. Die Grundversorgung gewährleistet auch den Zugang zu den Notrufdiensten und die Erbringung von besonderen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung. Ausserdem hat jede Gemeinde in der Schweiz Anspruch auf mindestens eine öffentliche Sprechstelle. Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat der Swisscom die Grundversorgungskonzession bis 2031 erteilt.

18. November 2025

Strategische Ziele für die Swisscom

Der Bundesrat legt die strategischen Ziele für die Swisscom AG für die Jahre 2026–2029 wie folgt fest:

13. August 2025

Anforderungsprofil für den Verwaltungsrat der Swisscom AG

Der Verwaltungsrat der Swisscom AG besteht gemäss Artikel 6 der Statuten aus 7 bis 9 Mitgliedern. Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Verwaltungsrates und das Präsidium für eine Dauer von einem Jahr.

13. August 2025

Zielvorgaben und Zielerreichung der bundesnahen Betriebe

Die strategischen Ziele für Post, SBB, Swisscom und Skyguide werden vom Bundesrat alle vier Jahre festgelegt. Die Unternehmen müssen den Bundesrat jährlich darüber informieren, ob sie diese Ziele erreicht haben.

Weiterführende Informationen

FAQ

Kontakt

Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Bundeshaus Nord
3003 Bern