Biodiversität

Wiese mit Wildblumen
Der Bundesrat will mit der Strategie Biodiversität Schweiz die biologische Vielfalt erhalten. Dazu sollen Schutzgebiete und vernetzte Lebensräume geschaffen und die Sensibilisierung der Bevölkerung vorangetrieben werden.

Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosysteme wird unter dem Begriff „Biodiversität" zusammengefasst. Doch diese Vielfalt ist bedroht. Trotz nationalen und internationalen Anstrengungen schwindet sie seit Jahrzehnten.

Manche Lebensräume wurden unwiederbringlich zerstört, Tier- und Pflanzenarten ausgerottet. Dabei ist die Biodiversität das Fundament  des Lebens: Sie versorgt uns mit Nahrung, Trinkwasser und sauberer Luft. Sie ist zudem ein zentraler Wirtschaftsfaktor, da sie etwa als Rohstofflieferantin für Medikamente, Kosmetika und Kleidung dient.  Zudem schützt nur ein intaktes Ökosystem vor Gefahren wie Hochwasser, Rutschungen oder Lawinen. Daher liegt die Bewahrung dieser Vielfalt in unserem ureigensten Interesse. Die Schweiz engagiert sich nach Kräften in diese Richtung.

National

Der Bundesrat verfolgt auf nationaler Ebene die Strategie Biodiversität Schweiz . Ihr Kern ist ein mit Kantonen, Gemeinden, Organisationen und Fachleuten erarbeiteter Aktionsplan, der Massnahmen für eine Trendumkehr und die langfristige Erhaltung und Förderung der Biodiversität und ihrer Ökosystemleistungen vorsieht. Zum Beispiel:

  • Schaffung einer ökologischen Infrastruktur (dazu gehören Schutzgebiete und vernetzte Lebensräume, die den Arten erlauben, sich auszubreiten, und die den notwendigen Genaustausch ermöglichen)
  • Artenförderung
  • Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum
  • Generierung und Verteilung von Wissen über die Biodiversität

International

Die Schweiz ist einer Reihe von internationalen Abkommen beigetreten, die zum Ziel haben, auf grenzüberschreitende Art und Weise die Biodiversität zu fördern und zu bewahren.

  • An erster Stelle zu nennen ist das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD). Es verfolgt drei Ziele: Den Schutz der biologischen Vielfalt, ihre nachhaltige Nutzung und den gerechten Ausgleich der Vorteile bei der Nutzung genetischer Ressourcen.
  • Genauer geregelt wird der Zugang zu den genetischen Ressourcen im Nagoya-Protokoll. Dieses Zusatzabkommen zum CBD schafft einen verlässlichen internationalen Rahmen für den Umgang mit genetischen Ressourcen und sorgt dadurch auch für einen wirtschaftlichen Anreiz für die Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Daneben gibt es weitere Konventionen, die bestimmte Arten oder spezifische natürliche Milieus abdecken, darunter etwa das Bonner Übereinkommen zur Erhaltung wandernder, wildlebender Tierarten, oder das Berner Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume.

Medien

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Reden

Reden Bundesrätin Doris Leuthard

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Dokumente

Dokumente

Zuständiges Bundesamt

Bundesamt für Umwelt BAFU
Thema Biodiversität

https://www.uvek.admin.ch/content/uvek/de/home/umwelt/biodiversitaet.html