Grundsätze der Umweltpolitik
Obwohl die Natur das Fundament allen Lebens darstellt, verhalten sich die Menschen nicht immer im Einklang mit ihr. Ressourcen werden übermässig verbraucht, Tier- und Pflanzenarten ausgerottet, Böden belastet. Der Schutz der Umwelt gehört daher zu den zentralen Aufgaben des Staats. Er schützt damit seine wichtigste Infrastruktur.
- Ziele der Umweltpolitik sind der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie der Schutz von Lebensräumen, Ökosystemen und Tier- und Pflanzenarten.
- Die Schweizer Umweltpolitik ist auch global ausgerichtet: Zum Bespiel bei weltweit wirkenden Massnahmen zur Begrenzung des Klimawandels oder der Verbannung gefährlicher Stoffe.
Inland
Anfänglich beschränkte sich die nationale Umweltpolitik auf den inzwischen etablierten Schutz von Wasser, Luft, Boden sowie einzelnen Biotopen, Tier- und Pflanzenarten. Diese Anstrengungen zeigten grosse Erfolge:
- Die meisten Seen und Flüsse weisen Trinkwasserqualität auf.
- Die Luft ist sauberer geworden.
- Der Wald ist intakt.
Die aktuelle Umweltpolitik bewegt sich in grösseren Zusammenhängen: So strebt der Bundesrat einen schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde an. Auch wird der Schutz von Lebensräumen, Ökosystemen und von Tier- und Pflanzenarten ganzheitlicher angegangen.
Ausland
Längst ist die Umweltpolitik global ausgerichtet.
- Beispiel Klimaerwärmung: Die Schweiz leistet zwar national einen Beitrag und reduziert ihre Treibhausgase. Weil aber das Klima keine Grenzen kennt, engagiert sie sich auch für weltweit wirkende Massnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.
- Beispiel Verbannung gefährlicher Stoffe: Schwermetalle wie etwa das gefährliche Quecksilber verbreiten sich weltweit über Luft, Wasser und die Nahrungskette. 2013 wurde das auf Initiative der Schweiz ausgearbeitete Minamata-Übereinkommen für eine global strikte Kontrolle von Quecksilber unterzeichnet.
Vereinzelt unterhält die Schweiz auch ausgeprägte bilaterale Beziehungen. Beispielsweise besteht seit mehreren Jahren eine Zusammenarbeit mit China auf dem Gebiet der Hochwasserprävention.
Raum und Umwelt in Kürze

Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»
Der Bundesrat lehnt die Feuerwerksinitiative ab, über die am 29. November 2026 abgestimmt wird. Er anerkennt, dass Feuerwerk Mensch, Tier und Umwelt belasten kann. Eine Einschränkung durch Kantone und Gemeinden ist aber bereits heute möglich.
Inhalt der Initiative, Botschaft und Behandlung im Parlament (Website der Bundeskanzlei)
Weiterführende Informationen
Medienmitteilungen
FAQ
Kontakt
Bundeshaus Nord
3003 Bern











