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Veröffentlicht am 13. August 2025

Grundsätze der Verkehrspolitik

Moderne, leistungsfähige Verkehrsinfrastrukturen sind eine elementare Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität und das Gedeihen des Wirtschaftsstandortes Schweiz.

Folgende Verkehrsämter sind für die Umsetzung und Aufsicht des Schienen- und Strassenverkehrs, des alpenquerenden Transitverkehrs und die Luftfahrt zuständig:

BAV: Bundesamt für Verkehr

ASTRA: Bundesamt für Strassen

BAZL: Bundesamt für Zivilluftfahrt

Die Verkehrspolitik der Schweiz muss das Verkehrsnetz funktionsfähig und auf einem hohen technischen Standard halten. Sicherheits- und Mobilitätsansprüche künftiger Generationen sind frühzeitig aufzunehmen. Die Verkehrsämter arbeiten auf folgende Ziele hin:

  • Schienen-, Strassen- und Luftverkehr werden zwischen Bund, Kantonen und Agglomerationen koordiniert.
  • «Intelligente» Verkehrsinfrastrukturen wie ein effizientes Verkehrsmanagement oder «Smart Roads» werden entwickelt.
  • Investitionen sind langfristig und nachhaltig zu tätigen, damit das Verkehrssystem leistungsfähig bleibt. Ebenso sind die Folgekosten zu berücksichtigen.
  • Es braucht einfache und transparente Finanzierungsinstrumente, die nicht nur als Finanzierungsquellen, sondern auch als Anreiz für ein marktgerechtes Verkehrsverhalten aufgebaut sind.

Herausforderungen

  • Kapazitätsengpässe beseitigen und das Verkehrssystem funktionsfähig halten.
  • Das Bevölkerungswachstum, die knappen Landreserven und die Mobilitätsbedürfnisse künftiger Generationen frühzeitig einbeziehen.
  • Die knapp verfügbaren finanziellen Mittel durch eine strenge Priorisierung der geplanten Projekte optimal einsetzen.
  • Die alternden Verkehrsinfrastrukturen durch eine stabile Finanzierung und eine stufenweise Planung erneuern.

Mobilität in Kürze

2021 war eine Person durchschnittlich 80 Minuten pro Tag unterwegs. Dabei gehen 16 Minuten auf Arbeit, 4 Minuten auf Ausbildung, 13 Minuten auf Einkauf, 42 Minuten auf Freizeit und 6 Minuten auf übriges. Im Güterverkehr wurden 2022 62% der Tonnen-Kilometer auf der Strasse und 38% auf der Schiene geleistet. Die Gesamtkosten des Verkehrs lagen 2020 bei 92 Milliarden Franken, wovon 76 Milliarden auf die Strasse, 12 Milliarden auf die Schiene, 4 Milliarden auf die Luft und 0,3 Milliarden auf das Wasser fallen. Verkehrsflächen beanspruchten 2018 983 Quadratkilometer. 2023 lag der Personenwagenbestand bei 4,8 Millionen Fahrzeugen. 2022 lag der Anteil des ÖV am Personenverkehr bei 21 %. Die mittlere Länge des Arbeitswegs von Pendlern lag bei 14 Kilometern. Es kam zu 241 Strassentoten und 21898 Verletzten.

30. Januar 2026

Verkehr ’45

Der Bundesrat hat das Vorgehen für die Erarbeitung der nächsten Ausbauschritte für Bahn, Strasse und das Programm Agglomerationsverkehr festgelegt.

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Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
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