Radioaktive Abfälle

Lagerhalle für radioaktive Abfälle
Nach Ablauf der Betriebszeit der Schweizer Kernkraftwerke muss das radioaktive Material sicher entsorgt werden. Bis dahin werden die radioaktiven Abfälle in gut gesicherten Hallen an der Erdoberfläche untergebracht. © NAGRA

Nach Ablauf der 50-jährigen Betriebszeit der Schweizer Kernkraftwerke muss für rund 100'000 m3 radioaktives Material eine sichere Entsorgung möglich sein. Bis dahin werden die radioaktiven Abfälle in gut gesicherten Hallen an der Erdoberfläche in der Nähe der Kernkraftwerke und in zwei zentralen Zwischenlagern im Kanton Aargau untergebracht.

Die Einlagerung in unterirdische Gesteinsschichten ist nach heutigem Kenntnisstand die sicherste Lösung. Das Kernenergiegesetz schreibt deshalb die geologische Tiefenlagerung vor.

Für die Entsorgung radioaktiver Abfälle sind in der Schweiz die Verursacher verantwortlich. Konkret sind dies die Kernkraftwerksbetreiber sowie - für die Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung - der Bund. Betreiber und Bund haben 1972 die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gegründet, welche die Entsorgung plant und dazu notwendige Abklärungen durchführt.

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Bundesamt für Energie BFE
Thema Radioaktive Abfälle

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