Strategie des UVEK

Die Schweiz soll auch im Jahr 2030 dank leistungsstarker Infrastrukturen ein zukunftsfähiges Land und ein starker Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität sein. Auf welchen Herausforderungen liegt der Fokus und welche Ziele und Massnahmen ergeben sich daraus für das UVEK? Die Antworten dazu liefert die Departementsstrategie.  

Zentrale Herausforderungen

Die Definition der zentralen Herausforderungen ergibt sich aus einer Reihe von Entwicklungen, welche die Ausgangslage in den Aufgabenbereichen des UVEK bestimmen. Dazu gehören unter anderen:

  • Anhaltendes Bevölkerungswachstum
  • Zunehmender Strassen-, Schienen- und Luftverkehr
  • Verschiebung der Energienachfrage von den fossilen Energieträgern hin zur Elektrizität
  • Zunahme der Siedlungsflächen
  • Stabilisierung bei den Treibhausgasemissionen
  • Hoher Ressourcenverbrauch
  • Fortschreitender Verlust an Biodiversität und ihrer Ökosystemleistungen
  • Fortschreitende Digitalisierung
  • Zunehmende Kommunikation von Maschine zu Maschine («Internet of Things»)
  • Rasch wachsende Datenmenge

Diese Trends schaffen drei grosse, übergreifende Herausforderungen für das UVEK, welche die Aufgabenerfüllung des gesamten Departements massgeblich beeinflussen werden:

Diese Herausforderungen sind nicht eindeutig voneinander abgetrennt, sondern stehen in intensiver Wechselwirkung. So beeinflusst beispielsweise die Energie- auch die Verkehrspolitik und die Raumplanung und umgekehrt.

Zusätzlich gilt es, Herausforderungen im Zusammenhang mit der Frage zu begegnen, wie gut das Departement gerüstet ist, die politischen Aufgaben effektiv und effizient zu erfüllen. (Siehe dazu Strategie, Kapitel 3.4)

Ziele und Massnahmen

Ausgehend von den Entwicklungstrends und den Herausforderungen definiert die UVEK-Strategie langfristige Wirkungsziele. Sie sind auf den Zeithorizont 2030 ausgerichtet und decken die Herausforderungen möglichst umfassend ab. Die Massnahmen sind dagegen auf den kürzeren Zeithorizont 2019 ausgerichtet. Sie signalisieren den unmittelbaren Handlungsbedarf und decken nicht zwingend das ganze Spektrum der Herausforderungen ab. Besonders die Massnahmen werden regelmässig überprüft und ergänzt.

Zweck der Strategie

Die UVEK-Strategie formuliert die zentralen Herausforderungen und Ziele für das UVEK mit einem Zeithorizont bis 2030 und beschreibt Massnahmen bis 2019. Sie bildet damit einen Orientierungsrahmen und eine Verständigungsbasis über alle Teilbereiche des UVEK. Die Strategie richtet sich gegen aussen wie innen: Allen Organisationseinheiten des UVEK und letztlich allen Mitarbeitenden zeigt sie auf, in welche Richtung die Departementsleitung die dem UVEK zugewiesenen Sachbereiche weiterentwickeln will. Darüber hinaus wird die vom UVEK verfolgte Politik gegenüber anderen Departementen, dem Parlament oder bundesexternen Akteuren (Kantonen, Wirtschaft, Verbänden, Bevölkerung etc.) transparent gemacht.

Bei seinen Lösungsansätzen berücksichtigt das UVEK ausgewogen ökologische, wirtschaftliche und soziale Dimensionen und orientiert sich am Prinzip der Langfristigkeit sowie an Wechselwirkungen mit dem globalen Umfeld.

Die Strategie wird alle vier Jahre überprüft und wo nötig überarbeitet. Für das Jahr 2016 wurde eine Aktualisierung vorgenommen: Im Unterschied zur Strategie 2012 beschränkt sich insbesondere die dritte thematische Herausforderung nicht mehr auf die Mitgestaltung der Informationsgesellschaft, sondern hat die Digitale Entfaltung der Schweiz zum Gegenstand.  

Weitere Strategien und Planungen

Die UVEK-Strategie steht in Ergänzung zu verschiedenen anderen Strategien und Planungen von Bundesrat und Parlament, wie z.B.:

Kontakt

Generalsekretariat
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK

Kochergasse 6
CH-3003 Bern

Tel.
+41 58 462 55 11

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